Öl- oder Gas-Brennwertkessel werden von allen namhaften Herstellern angeboten und sind heute allgemein Stand der Technik.

Diese Heizsysteme sind technisch ausgereift und je nach Ausstattung als kompakte wandhängende oder bodenstehende Geräte erhältlich.

Mit modernen Brennwertsystemen genießen Sie dabei Wärmekomfort mit einem Normnutzungsgrad ganz nah am theoretisch machbaren.

Denn Brennwertkessel machen im Gegensatz zu einem herkömmlichen Heizkessel die im Abgas enthaltene Restwärme nutzbar und kombinieren so maximale Effizienz mit Umweltverträglichkeit.

Es lassen sich so Wirkungsgrade von über 100% erzielen.
Zum Vergleich:
Ältere Heizkessel haben häufig einen Nutzungsgrad von ca. 67% oder weniger, d.h. ein großer Teil der eingesetzten Energie steht infolge von Abgas-, Abstrahlungs- und Stillstandsverlusten dem Heizungssystem nicht zur Verfügung.

Brennwert Anlagen bieten verschiedene Vorteile. In erster Linie überzeugen sie dadurch, dass bis zu 30% an Energie eingespart werden kann. Dies hat zur Folge, dass Ihre Heizkosten gesenkt und dementsprechend deutlich Kosten eingespart werden. In Anbetracht der immer weiter steigenden Heizkosten ist dies heutzutage von enormer Bedeutung. Hinzu kommt, dass die Brennwerttechnik durch niedrigere Abgasemission und die Einsparung fossiler Brennstoffe sehr umweltfreundlich arbeitet.


Voraussetzungen für die Umrüstung bestehender Heizungsanlagen

Bei Neuerrichtungen von Heizungsanlagen wird heute grundsätzlich die Brennwerttechnik eingesetzt. Aber auch Besitzer einer bestehenden herkömmlichen Anlage müssen nicht auf den Komfort moderner Technik verzichten. Prinzipiell ist jede "alte" Anlage auf den Einsatz von Brennwerttechnik umrüstbar. Hierbei gilt es jedoch einige grundlegende Dinge zu berücksichtigen.


Darauf sollten Sie achten

  • Das Ableitungsrohr
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Um durchfeuchtete Schornsteine und eventuelle damit einhergehende Schäden am Mauerwerk nach der Umrüstung auf Brennwerttechnik zu vermeiden, ist eine druckdichte und korrosionsbeständige Abgasleitung unabdingbar, was durch den Einbau eines geeigneten Ableitungsrohres in den vorhandenen Schornstein gewährleistet werden kann.
  • Die Kondensat-Ableitung
    • Auch die Ableitung des leicht sauren bis sauren Kondensates muss besonders berücksichtigt werden, da einige Anlagen der Neutralisationspflicht unterliegen. Dies kann problemlos durch die Integration einer Neutralisationseinrichtung realisiert werden.
  • Der Werkstoff
    • Dieser muss im Innenraum der Anlage der dauerhaften Berührung mit dem entstehenden Kondenswasser standhalten. Hierfür sind diverse geeignete Materialien auf dem Markt.